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FOSSILIEN AUS DEUTSCHLAND








                          Die geologische Forschung hat gezeigt, dass im Laufe der Jura-Periode (vor 208 – 146 Millionen Jah-

                     ren) ein großer Teil Westeuropas durch warme, seichte Meere bedeckt wurde. Eine große Zahl der Fossi-
                     lien von Meeresbewohnern ist aus dieser Zeit erhalten geblieben.
                          Insbesondere Fossilienbetten in Deutschland haben es ermöglicht, sehr ausführliche Informationen
                     über Lebensformen während des Devon und des Jura zu erhalten. Die wichtigsten dieser Fossilienfelder

                     sind Messel-, Solnhofen-, Holzmaden-Formationen und die Fauna des Hunsrückschiefers.
                          Die Hunsrückschiefer-Fauna enthält eine große Zahl der Fossilien von Arten aus dem Paläozän (vor
                     543 – 251 Millionen Jahren). Die meisten der in diesem Gebiet erhaltenen Fossilien stammen aus dem un-
                     teren und mittleren Devon. Ein herausragendes Merkmal der Hunsrückschiefer-Fauna ist, dass, ebenso

                     wie im Burgess-Schiefer, einige Lebensformen einschließlich ihres weichen Gewebes versteinerten, was
                     uns ermöglicht, nicht nur Informationen über die physischen Strukturen dieser Hunderte Millionen Jah-
                     re alten Lebensformen zu erhalten, sondern auch über deren Verhalten und Lebensweisen.
                          Diese Überreste zeigen, dass Lebewesen schon immer, seit ihrer Existenz komplizierte Systeme und

                     hoch entwickelte Anatomien besessen haben. Konfrontiert mit dieser Lage, befinden sich die Darwinis-
                     ten – die weiterhin behaupten, das Leben habe sich graduell vom Primitiven zum Komplexen entwickelt,
                     in einer hoffnungslosen Position, denn der Fossilienbestand widerlegt die Evolutionstheorie und bestä-
                     tigt die Tatsache der Schöpfung.

                          Fossilien aus der Holzmaden-Formation gehören allgemein zu Lebewesen, die in tiefem Wasser leb-
                     ten. Die Mehrheit dieser Kreaturen ist mit allen ihren Organen und Skelettstrukturen perfekt erhalten.
                     Seltene Fossilien, bei denen auch das weiche Gewebe konserviert ist, sind ebenfalls hier gefunden wor-
                     den. Die Solnhofen-Fossilien gehören allgemein zu Lebensformen, die in seichten Buchten, Korallen-

                                                                                           und Schwammriffen lebten. Fossilien von ter-
                                                                                           restrischen Lebensformen wie Insekten,
                   In Messel durchgeführte Fossilienforschungen                            Pflanzen, Eidechsen, Krokodile und Vögel
                                                                                           finden sich in Solnhofen, unter ihnen sieben










































                         In Solnhofen, einem Hauptfundort in Deutschland,
                         werden große Mengen an Fossilien ausgegraben.




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