Page 202 - Eine historische Lüge: Die Steinzeit
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Die Sackgasse der Sprachevolution
Mit dem Mythos der Evolution der Geschichte der Menschheit stoßen
die Evolutionisten auf eine ganze Reihe ernsthafter Probleme. Eins davon
ist, wie das menschliche Bewusstsein überhaupt entstanden ist. Ein weiteres
ist die Frage nach dem Ursprung der Sprachfähigkeit – ein Merkmal, das
den Menschen von allen anderen lebenden Wesen unterscheidet.
Wenn wir sprechen, drücken wir dank der Sprache unsere Gedanken
aus und zwar auf eine Weise, dass andere sie verstehen können. Obwohl dies
ganz besondere Muskelbewegungen der Lippen, des Kehlkopfs und der
Zunge erfordert, sind wir uns dessen kaum bewusst. Wir “wollen” ganz
einfach sprechen. Laute, Silben und Worte entstehen durch die harmonische
Kontraktion und Relaxation von über 100 verschiedenen Muskeln, und
verständliche Sätze werden durch grammatische Elemente wie Subjekt,
Prädikat und Objekt und Pronomen gebildet. Die Tatsache, dass wir einfach
nur zu “wünschen” brauchen, eine auf so komplexen Zusammenhängen
beruhende Fähigkeit zu benutzen, zeigt deutlich, dass Sprache keine
Fähigkeit ist, die aus rein biologischen Strukturen erwächst.
Die Sprachfähigkeit des Menschen ist ein überaus komplexes
Phänomen, dass nicht durch imaginäre Anforderungen oder Mechanismen
eines Evolutionsprozesses erklärt werden kann. Trotz intensiver, langer
Forschung waren die Evolutionisten nicht in der Lage, irgend einen Beweis
dafür zu liefern, dass sich eine so komplizierte Fähigkeit wie das
Sprachvermögen aus einfachen, tierähnlichen Lauten entwickeln konnte.
David Premack von der Pennsylvania Universität machte dies überdeutlich,
als er sagte: “Die menschliche Sprache ist eine einzige Peinlichkeit für die
Evolutionstheorie.” 68
Der bekannte Linguist Derek Bickerton fasst die Gründe für diese
“Peinlichkeit” zusammen:
Konnte Sprache sich direkt aus einer vormenschlichen Eigenschaft