Page 9 - Volksdorfer Zeitung VZ81 März 2025
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wu wunschgemäß auf drei Stunden
begrenzt, nun gibt es neuen Är-
ger: die Neben- und Wohnstra-
ßen sind zugeparkt. Die Anwoh-
nd s Anstatt das zu diesem Zweck
gebaute P+R-Haus beim U-
Bahnhof zu nutzen, weichen
Pendler auf andere Abstellplätze
aus. Verständlich, denn das Par-
ken im P+R-Haus kostet Geld.
Daran ist zwar über steuerlich
relevante Werbungskosten wie
die Fahrt zum Arbeitsplatz das
Finanzamt angemessen betei-
ligt, aber 2 EURO pro Arbeitstag
summieren sich. Der eine oder
andere Pendler lässt es deshalb
dra ank dre Stunden weiterhin den ganzen
Tag auf dem Markt stehen.
Problem des P+R-Haus-
Betreibers: zu viele leere
Plätze, zu defizitär
Und die P+R-Häuser haben
weiterhin viele freie Stellplät-
ze. Laut Statistik der Betriebs-
gesellschaft lag die Auslastung
im Dezember in Volksdorf bei
b dem abz fen (und das Defizit im Betrieb
wenigstens ein wenig aufzufan-
gen), wurde das Parkhaus für
jedermann und jedefrau mit
Auto, Motorrad oder Fahrrad
freigegeben – ab 10 Uhr! Kostet
(für Autos) jeweils 2 EUR für 24
Stunden. Die bisherige Bedin-
gung, eine HVV-Fahrkarte vor-
zeigen zu können, entfällt, was
als Fortschritt bezeichnet wird.
Außerdem, und das ist brand-
neu: als „Modellversuch“ kön-
nen Anwohner dauerhaft einen
Stellplatz für ihr Fahrzeug im
V Meiendorf mieten. Dieses An-
liegerparken kostet 50 EUR im
Monat, man kann sich darum
auf www.pr.hamburg.de „be-
werben“. Außerdem teilt der Be-
treiber mit, dass während der
Brückenbaumaßnahmen an den
Markttagen von 8 bis 13 Uhr
in Volksdorf kostenlos geparkt
werden kann, als kleine Kom-
pensation der verkehrlichen Un-
annehmlichkeiten, die mit den
Sperrungen im Dorf verbunden
sind.
Fachleute sind sich sicher:
ich te Entlastung der Parksituation
gibt es erst, wenn die Nutzung
er und Umgebung kostenlos ist.
Dann sind die Parkhäuser für die
Pendler attraktiv genug, um das
Auto stressfrei und ohne klima-
schädlichen Suchverkehr hier
am Stadtrand stehen zu lassen
und auf den ÖPNV umzustei-
gen. Die FDP Wandsbek fordert
diese bürgernahe Änderung.
Martina Gruhn-Billić, Vorsitzen-
ve stertal-Walddörfer macht Hoff-
nung: „Die Verhandlungen mit
der P+R-Gesellschaft laufen.“
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