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ASSET MANAGER • NR. 6/2017
VP BANK • 11
ches Steuer-Know-How mitbringen und im Gespräch die gruppenweite Kompetenz vermitteln können. Dieses Vor- gehen bewährt sich – insbesondere vor dem Hintergrund, dass das strikte Einhalten aller regulatorischer Au agen heute auch ein Kundenbedürfnis ist.
Schreckgespenst MiFID II
Nichtsdestotrotz gestaltet sich die Implementierung grosser Regelwerke wie beispielsweise MiFID II für die Finanzdienstleister als sehr herausforderungsreich – ins- besondere für Intermediäre. Diese umfangreiche Direktive muss in Liechtenstein als EWR-Mitgliedsstaat bereits per 3. Januar 2018 umgesetzt
werden. Vermögensverwal-
ter, vor allem diejenigen, die
auch Anlageberatung an-
bieten, werden ihren Anlage-
beratungs- und Vermögens-
verwaltungsprozess im Hin-
blick auf eine verstärkte
Risikoaufklärung und besse-
re Kundenkenntnis anpassen müssen. Das führt natürlich auch dazu, dass die Komplexität in der Kundenberatung weiter steigt und die Anlageberater und Vermögensver- walter entsprechend auszubilden sind. Ebenfalls nicht zu unterschätzen sind die mit der Einführung von MiFID II einhergehenden, zusätzlichen Dokumentationsp ichten der Banken und Vermögensverwalter.
Starke Partnerbank als Unterstützung
Umso wichtiger ist es, Intermediäre zielgerichtet in ihrer täglichen Arbeit zu entlasten. Hier sind ihre Partnerbanken gefordert. Bei der VP Bank stellen wir den Intermediärkun- den beispielsweise mit ProLink eine Informationsplattform zur Verfügung, die nebst einer Vielzahl von Informationen zum Marktgeschehen vor allem einen Wissenspool mit al- len relevanten steuerrechtlichen und anderen gesetzlichen Themen bietet. Die Plattform bereitet komplexe Themen wie FATCA, MiFID II oder den automatischen Informations- austausch (AIA) verständlich auf. Gleichzeitig ermöglicht sie die Teilnahme an Calls zu regulatorischen Entwicklun- gen, bei denen ein exklusiver Austausch mit Experten der VP Bank erfolgt.
Das sich ändernde regulatorische Umfeld ist also ein wichtiger Faktor für die Geschäftsentwicklung. Glei- chermassen stark sollte man sich aber auch auf die Kundenbedürfnisse konzentrieren und vermeiden, sich von Unsicherheiten über zukünftige regula- torische Entwicklungen übermässig ablenken zu
lassen. «Aus der Not eine Tugend machen» scheint eine passende Devise für die Finanzdienstleister zu sein. In die- sem Sinne wollen wir selbst den Herausforderungen mög- lichst proaktiv begegnen und unsere Intermediärkunden tatkräftig in der Bewältigung der regulatorischen Hürden unterstützen.
Facts & Figures VP Bank Gruppe
Die VP Bank AG wurde 1956 gegründet und gehört mit 819 Mitarbeitenden per Mitte 2017 (teilzeitbereinigt 757) zu den grössten Banken Liechtensteins. Heute ist sie an den Standorten Vaduz, Zürich, Luxemburg, Singapur, Hong-
kong, Moskau und Tortola auf den British Virgin Islands vertreten. Die VP Bank Grup- pe bietet massgeschneiderte Vermögensverwaltung und Anlageberatung für Privat- personen und Intermediäre. Aufgrund der gelebten offe- nen Architektur pro tieren
die Kunden von einer unabhängigen Beratung: In die Emp- fehlungen einbezogen werden sowohl Produkte und Dienstleistungen führender Finanzinstitute als auch bankei- gene Investmentlösungen. Die VP Bank ist an der Schwei- zer Börse SIX kotiert und hat von Standard & Poor’s ein «A–»-Rating erhalten. Die Bank verfügt über eine solide Bilanz und Eigenmittelausstattung. Ihre Ankeraktionäre sind langfristig ausgerichtet und garantieren dadurch Kon- tinuität, Unabhängigkeit sowie Nachhaltigkeit.
«AUS DER NOT EINE TUGEND MACHEN.»
TOBIAS WEHRLI
Leiter Intermediaries der VP Bank Gruppe tobias.wehrli@vpbank.com www.vpbank.com










































































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