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Deutscher Marinebund
Februar 2020: Die Kooperation mit dem Institut für Sicherheitspolitik der Uni Kiel ist unter Dach und Fach
durch eine gemischte Alters- und Geschlechterstruktur gekennzeichnet. Sie sind oft Teil des gesellschaftlichen Lebens in ihrer Stadt und weisen eine gute Auffindbarkeit und Kontaktmöglich- keit in Zeitungen, auf der eigenen Inter- netseite sowie in den sozialen Medien auf. Sie eint eine Idee/Vision und ein gemeinsames Ziel.
Es gibt einige Problemstellungen im DMB, für die Lösungen gefunden werden müs- sen: Dies betrifft z.B. den Umgang mit Kameraden, die zwar einer MK, aber nicht dem DMB angehören. Weiterhin müs- sen wir den Mehrwert einer DMB-Mit- gliedschaft ideell und materiell besser herausstellen. Auch muss es mehr inter- aktive Möglichkeiten zur Kompetenzein- bringung, -nutzung und Mitarbeit unserer Mitglieder geben.
vität des Freitagabends geführt hat. Dar- über hinaus ergab sich so für unsere Dele- gierten die Möglichkeit, sich mit Vertretern aus Marine, Politik, Wirtschaft und Gesell- schaft auszutauschen.
Ein zentraler Baustein für die Außenwir- kung des Deutschen Marinebundes ist das Parlamentarische Frühstück in Berlin. Die Beschlüsse des AO-Tages blieben ohne Resonanz, wenn die Bindung zwi- schen DMB und Politik, Marine und Wirt- schaft nicht bestünde. Genau dieses enge Band zur Durchsetzung unserer Interes- sen wird daher halbjährlich in Berlin beim Parlamentarischen Frühstück gestärkt. Bis zu 250 Gäste wurden bei dieser Veranstal- tung gezählt, dabei auch immer zahlreiche Bundestagsabgeordnete.
Trotz dieser Erfolge gibt es einiges zu tun, um den DMB noch zukunftsfähiger zu machen. Es muss ein Anschlusskonzept zu DMB 2020 erarbeitet werden, das die positive Entwicklung fortführt, die ange- stoßenen Elemente aufgreift und inten- siviert sowie neue Strategien zur Mitglie- dergewinnung und -betreuung entwickelt.
Mensch.Schifffahrt.Meer
Unter diesem Slogan versammeln sich Mit- glieder und Mitgliedsvereine des DMB, um die maritime Botschaft im gesamten Bundesgebiet zu verbreiten In Zukunft muss neben einer intensiveren Unter- stützung unserer Landesverbände und
MKen durch die Bundesgeschäftsstelle ein Fokus auf der Rolle der Einzelfahrer liegen. Diese machen mittlerweile über 14 % unserer Mitglieder aus, Tendenz stei- gend. Einzelfahrer sind im Schnitt jünger als die Kameraden in den Vereinen. Erste Ideen wurden hierzu bereits im Erweiter- ten Vorstand besprochen und beschlos- sen. Dabei müssen wir Wege entwickeln, wie Einzelfahrer dort, wo Kameradschaften vorhanden sind, in diese integriert werden. Wir erleben im gesamten Bundesgebiet, welche hohe Akzeptanz und Wertschät- zung unsere aktiven Kameradschaften in ihren Kommunen, bei Politik und Gesell- schaft, erfahren. Dies ist ein Trumpf, den wir auch in Zukunft ausspielen müssen. Hierzu können auch Einzelfahrer durch das Einbringen ihres Know-how in den Kame- radschaften einen Beitrag leisten und so auch den Weg in die Vereine finden.
Bei der Betrachtung der Altersstruktur der Mitgliedsvereine wird eine Tendenz sicht- bar. Die Zahl der Vereine wird in den kom- menden Jahren weiter sinken. Die beste- henden Vereine werden dafür stärker sein. So weisen nicht nur die drei oft genann- ten MKen Hameln, Rottenburg und U 995 ein starkes Mitgliederwachstum auf, son- dern auch z.B. die Vereine aus Oker, Zwi- ckau, Oldenburg, Sylt, Dresden, Naum- burg, Hof, Neustadt/H.
Diese Vereine haben regelmäßige und innovative Veranstaltungsangebote für unterschiedliche Zielgruppen und sind
Das Referat der Verteidigungsminis- terin Annegret Kramp-Karrenbauer im März 2020 war sicher ein Höhepunkt in der Erfolgsgeschichte der Parlamentari- schen Gespräche in Berlin
Zu guter Letzt muss dies durch eine stark geschrumpfte Geschäftsstelle gestemmt werden, in der die meisten Mitarbeiterin- nen und Mitarbeiter für den Ehrenmalbe- trieb und die MSG tätig sind.
Sie sehen, es gibt noch viel zu tun. Präsi- dium und Erweiterter Vorstand haben die Arbeit aufgenommen. Aber wir brauchen alle, jeden Einzelnen, mit seinem Engage- ment, seinem Sachverstand, seinem Wil- len und seiner Tatkraft mit dem Ziel, die „Maritime Flagge“ deutlich hoch zu hal- ten und somit einen Beitrag zu Kamerad- schaft, Gemeinwesen und der Schaffung maritimen Bewusstseins in unserer Repu- blik zu leisten sowie das Marine-Ehrenmal als Gedenkstätte der Deutschen Marine und das Technische Museum U 995 zu erhalten.
Also packen wir’s an.
Gemeinsam! 7
Aufmerksame Zuhörer, voller Saal bei der Podiumsdiskussion beim AO-Tag 2019 in Berlin
Leinen los! 12/2020 15
Foto: ws Foto: ws Foto: DMB


































































































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