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Ruslan Ponomariov
Ukraine
geb. am 11.10. 1983











ganz nach oben. 1996 wurde er als 12-Jähriger bereits Europameister in der
Altersklasse U18 und zwei Jahre später einer der jüngsten Großmeister. Seit 1998
startet Ponomariov für die ukrainische Nationalmannschaft, mit der er zweimal Gold bei
Schacholympiaden und einmal die Team-Weltmeisterschaft gewann. Bei den FIDE-
Weltcups 2005 und 2009 schaffte er es jeweils bis ins Finale. Ponomariov pflegt einen
strategischen Stil und manövriert sehr geschickt. Er behandelt Endspiele ganz stark,
scheut aber auch Kombinationen nicht. 2010 gewann Ruslan Ponomariov auf Anhieb
das Sparkassen Chess-Meeting in Dortmund. Bei seiner Premiere im Ruhrgebiet be-
zwang er den Seriensieger Wladimir Kramnik in einer großartigen Partie. Ponomariovs
Vorbild ist der frühere Weltmeister Bobby Fischer, seine Schachtechnik erinnert an
den Amerikaner. Äußerlich von schmächtiger Gestalt, zeigt sich der Ukrainer abseits
der Turniersäle als begeisterter Sportler. Seine gute Kondition macht ihn zu einem
zähen Kämpfer, der nur sehr schwer zu schlagen ist. Fast alle führenden Groß-
meister der Gegenwart haben Ruslans Spielstärke schon zu spüren bekommen. Bei
seinem vierten Start in Dortmund zählt Ponomariov wieder zu den Mitfavoriten.
Er hält den Rekord als jüngster Schachwelt-
meister aller Zeiten. Ruslan Ponomariov
eroberte im Januar 2002 mit 18 Jahren die
Krone des Spiels. Es geschah in einem
Knockout-Turnier der FIDE, wonach der
Ukrainer vom Weltverband als offizieller
Champion geführt wurde. Die Schach- 27
szene staunte, aber für die Experten war
Ponomariovs Sieg weniger sensationell.
Er setzte die lange Schachtradition seines
Heimatlandes fort, das Brettkünstler wie
Bogoljubow, Beljawski oder Iwantschuk
hervorgebracht hat. Schon früh zeigte
Ruslan Ponomariov seine Schachbegabung
und schaffte es in einem Jahrzehnt bis
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