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Schon zum vierten Mal startet Georg Meier
beim stärksten Schachturnier auf deutschem
Boden. Der Großmeister aus Trier kam sehr
früh mit dem Schachspiel in Berührung. Als
er drei Jahre alt war, brachte ihm seine
Mutter zu Hause die Züge von Dame, Turm, Georg Meier
Springer und Läufer bei. Georgs erste Deutschland
Vereine waren der Trierer SK Zewen, der SC geb. am 26.8. 1987
Trier Süd und der SC Bann. Als Jugendlicher
trainierte Meier mit den bekannten Groß-
meistern Lew Gutman und Wladimir
Tschutschelow. Seit 2007 ist er Großmeister.
Die Normen dafür erzielte er bei einem Tur-
niersieg in Budapest, mit einem starken
Ergebnis in der Bundesligasaison 2006/07
sowie bei der Europameisterschaft 2007 in
Dresden. Danach folgten Turniererfolge in
Pamplona, beim ZMDI-Open in Dresden
und beim Züricher Weihnachtsopen. Seit
2009 spielt Georg Meier für die deutsche
A-Nationalmannschaft. Bei der Team-
23 Europameisterschaft 2011 in Griechen-
land errang er in der letzten Runde den
entscheidenden Sieg gegen Armenien,
wodurch Deutschland die Goldmedaille
gewann. Dieser couragierte Auftritt sicher-
te ihm für immer einen Platz in den An-
nalen des deutschen Schachs. Nun stellt sich
Georg Meier beim Sparkassen Chess-Mee-
ting erneut der starken Konkurrenz. Er
geht als aktuelle Nummer 4 der deutschen
Rangliste mit einer ELO-Zahl von 2632 ins
Turnier. Der sehr zuverlässige Nationalspie-
ler agierte in der Bundesliga schon bei ver-
schiedenen Vereinen, zuletzt wieder beim
amtierenden deutschen Meister OSG Baden-
Baden. Georg Meier ist als kampfstarker, gut
vorbereiteter Großmeister bekannt, was er
auch zu den vergangenen Dortmunder
Schachtagen bewies. 2011 spielte er mit
Hikaru Nakamura (USA) eine Mammut-Partie
von 150 Zügen, die erst nach acht Stunden
mit Remis zu Ende ging! So lange warte-
ten noch viele Zuschauer im Schauspiel-
haus, um beiden Meistern zu applaudieren.
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