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Der Großmeister aus Szeged zählt zu den
Stammgästen und Publikumslieblingen in
Dortmund. Die Revierstadt ist längst zu Peter Leko
Peter Lekos zweiter Heimat geworden.
Dreimal konnte er das Sparkassen Chess- Ungarn
Meeting gewinnen: 1999, 2002 und 2008. geb. am 8. 9.1979
Lekos wichtigster Erfolg in Dortmund war
der Sieg beim Kandidatenturnier 2002 in
der Westfalenhalle, als er sich für den WM-
Kampf gegen Wladimir Kramnik qualifizier-
te. In Brissago (Schweiz) lieferte Peter dem
russischen Schachgenie dann ein spannen-
des Duell auf Augenhöhe, wobei er seinen
Freund und Kollegen beinahe vom Schach-
thron gestoßen hätte. Vor der Schlussrunde
lag Leko sogar in Führung, aber in der letz-
ten Partie gewann Kramnik mit einer gro-
ßen Energieleistung, glich das Match zum
7:7 aus und verteidigte den Weltmeistertitel.
Mehr als ein Jahrzehnt gehörte Peter Leko
zu den Top Ten der weltbesten Schach- 21
spieler. Er berechnet Varianten sehr genau
und verteidigt schwierige Stellungen groß-
artig. Deshalb ist der Ungar auch nur ganz
schwer zu besiegen. Die Erfolge in den
Turniersälen verdankt er neben dem gro-
ßen schachlichen Können auch seiner be-
achtlichen Fitness. Sehr gern spielt Peter
Fußball und Tennis. Eine gute Kondition
ist wichtig, sagte er, um die immer jünger
werdende Konkurrenz am Brett in Schach
zu halten. 2006 gewann Leko das prestige-
trächtige Tal Memorial in Moskau und zwei
Jahre später noch einmal im Schauspielhaus
von Dortmund. Beim Grand Prix der FIDE
2009 wurde er Zweiter hinter dem armeni-
schen Supergroßmeister Levon Aronjan.
Danach stagnierte der ungarische Groß-
meister, der fließend Deutsch spricht,
einige Zeit. Mit knapp 35 Jahren ist er
aber noch immer im besten Schach-Alter.
Dieses Jahr möchte Peter Leko, in seiner
zweiten Heimat, wo er auch sein priva-
tes Glück fand, wieder angreifen und an
die früheren großen Erfolge anknüpfen.
Stammgästen und Publikumslieblingen in
Dortmund. Die Revierstadt ist längst zu Peter Leko
Peter Lekos zweiter Heimat geworden.
Dreimal konnte er das Sparkassen Chess- Ungarn
Meeting gewinnen: 1999, 2002 und 2008. geb. am 8. 9.1979
Lekos wichtigster Erfolg in Dortmund war
der Sieg beim Kandidatenturnier 2002 in
der Westfalenhalle, als er sich für den WM-
Kampf gegen Wladimir Kramnik qualifizier-
te. In Brissago (Schweiz) lieferte Peter dem
russischen Schachgenie dann ein spannen-
des Duell auf Augenhöhe, wobei er seinen
Freund und Kollegen beinahe vom Schach-
thron gestoßen hätte. Vor der Schlussrunde
lag Leko sogar in Führung, aber in der letz-
ten Partie gewann Kramnik mit einer gro-
ßen Energieleistung, glich das Match zum
7:7 aus und verteidigte den Weltmeistertitel.
Mehr als ein Jahrzehnt gehörte Peter Leko
zu den Top Ten der weltbesten Schach- 21
spieler. Er berechnet Varianten sehr genau
und verteidigt schwierige Stellungen groß-
artig. Deshalb ist der Ungar auch nur ganz
schwer zu besiegen. Die Erfolge in den
Turniersälen verdankt er neben dem gro-
ßen schachlichen Können auch seiner be-
achtlichen Fitness. Sehr gern spielt Peter
Fußball und Tennis. Eine gute Kondition
ist wichtig, sagte er, um die immer jünger
werdende Konkurrenz am Brett in Schach
zu halten. 2006 gewann Leko das prestige-
trächtige Tal Memorial in Moskau und zwei
Jahre später noch einmal im Schauspielhaus
von Dortmund. Beim Grand Prix der FIDE
2009 wurde er Zweiter hinter dem armeni-
schen Supergroßmeister Levon Aronjan.
Danach stagnierte der ungarische Groß-
meister, der fließend Deutsch spricht,
einige Zeit. Mit knapp 35 Jahren ist er
aber noch immer im besten Schach-Alter.
Dieses Jahr möchte Peter Leko, in seiner
zweiten Heimat, wo er auch sein priva-
tes Glück fand, wieder angreifen und an
die früheren großen Erfolge anknüpfen.

