Page 28 - Volksdorfer Zeitung
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tig lief der Wettbewerb für ein Gemeindezentrum in Rahls- tedt. 1971 baute sie eine Liege- halle für den Kindergarten an der Hauptkirche St. Michaelis. Gleichzeitig beteiligte sie sich an Wettbewerben für Gemein- dezentren in Geesthacht und Karlsruhe. Neben einer Kran- kenhaus-Schwimmhalle in Ma- lente errichtete sie ein kirchli-
ches Freizeithaus in Stelle und die Altentagesstätte Redder in Sasel. Neben weiteren sozialen Projekten erarbeitete sie – teil- weise mit einem freien Mitar- beiter - An- und Umbauten und Einfamilienhäuser. Das letzte Bauvorhaben war das Behin- dertenhaus „ZusammenLeben“ am Eichenrehmen, dem Ort ih- rer Volksdorfer Kindheit.
Studiert man die Liste der Bauten von Brigitte Eckert-von Holst, dann fallen die kurzen Bauzeiten von oft nur einem Jahr auf. Ihr eigenes Haus ent- stand in vier Monaten, St. Gab- riel in einem Jahr. Man kommt nicht umhin zu fragen, wie sie das gemacht hat. „Tägliche An- wesenheit vor Ort“, sagt sie. „Straffe Strukturen, klare An- weisungen, Kontrolle.“
Kirchtürme freistehend
als Campanile
Die Nähe zur Musik, erfährt man im Gespräch, bescherte die Erkenntnis, daß die Kirchenglo- cken ihr Gebäude oft erzittern, ja vibrieren lassen: in Schwin- gung versetzen. Das war der Grund, der sie bewog, Kirch- türme freistehend als Campani- le neben den Gebäuden zu plat- zieren.
Zur Zeit erkundet eine Grup- pe von 14 Studenten der Hil- desheimer „Hochschule für An- gewandte Wissenschaft und Kunst“ das Sorgenkind St. Ga- briel. Um die unter Denkmal- schutz stehende Kirche zu er- halten und dem drohenden Ab- riss zu entziehen, wird nach einer erweiterten Nutzung gesucht. Nach einer ersten Be- sichtigung vor Ort sind die Stu- denten und ihre Hamburger Professorin Anna Katharina Zülch von Bau und Raum be- geistert.
Schließlich sind die Kirchen Brigitte Eckert-v. Holsts Kinder. Sie heißen Lukas, Cantate und Gabriel.
Festliche Schlüssel- übergabe nach Fertig- stellung der Volksdor- fer Kirche St.Gabriel am Sorenremen 16. Im weißen Kostüm Brigitte Eckert. Das Werk ist vollbracht.
Tägliche Anwesenheit vor Ort, stra e Strukturen, klare Anweisungen, Kontrolle.
Brigitte Eckert zu den au ällig kurzen Bauzeiten ihrer Bauten
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28 VolksdorferZeitung November 2016
Die Volksdorfer Zeitung wird weiter berichten.
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