Page 329 - Der widerlegte Darwinismus
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Informationstheorie und das Ende des Materialismus
Schlussfolgerung kann jedoch auf solider oder auf einer sehr schwachen
Grundlage stehen. Aus diesem Grund ist die Frage, die wir stellen müs-
sen: Was passiert, wenn Reduktionismus mit wissenschaftlichen Daten
verglichen wird?
Materialistische Wissenschaftler und Denker des 19. Jahrhunderts
dachten, die Antwort sei, dass die Wissenschaft den Reduktionismus veri-
fizieren würde.
Die Wissenschaft des 20. Jahrhunderts enthüllte jedoch ein ganz
anderes Bild. Eines der herausragenden Merkmale dieses Bildes ist die
"Information", die in der Natur vorhanden ist und niemals auf Materie
reduziert werden kann.
Der Unterschied zwischen Materie und Information
Wir haben bereits an anderer Stelle die unglaublich umfassende
Information erwähnt, die in der DNS aller Lebewesen enthalten ist. Etwas
mit dem Durchmesser eines hunderttausendstel Millimeters enthält eine
"Datenbank", die alle physischen Details des Körpers eines Lebewesens
enthält. Außerdem enthält der Körper ein System, dass diese Information
"lesen" kann, sie interpretiert und eine entsprechende "Produktion"
durchführt. In allen Zellen wird die Information der DNS durch ver-
schiedene Enzyme "gelesen" und es werden Proteine hergestellt. Dieses
System ermöglicht die Produktion von Millionen Proteinen pro Sekunde,
von Proteinen genau des "angeforderten" Typs an genau den Stellen des
Körpers, an denen sie gebraucht werden. So werden tote Augenzellen
durch lebende ersetzt und alte Blutzellen durch neue.
Erwägen wir nun die Behauptung des Materialismus: Ist es möglich,
dass die in der DNS enthaltene Information auf Materie reduziert werden
kann, wie Materialisten suggerieren? Kann die Auffassung akzeptiert
werden, dass die DNS eine simple Ansammlung von Materie ist und dass
die in ihr enthaltene Information als Resultat zufälliger Interaktionen von
Materieteilchen entstand?
Alle wissenschaftlichen Beobachtungen, Experimente und For-
schungen des 20. Jahrhunderts zeigen, dass die Antwort definitiv "Nein"
zu lauten hat. Prof. Dr. Werner Gitt sagt dazu folgendes:
Ein Codierungssystem bringt immer einen immateriellen intellektuellen
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