Page 321 - Der Islam verurteilt den Terrorismus
P. 321

Adnan Oktar (Harun Yahya)                   319


               Wem gehört das Bewusstsein, das innerhalb des

               Gehirns sieht und hört?

               Wer beobachtet aber die verlockende Welt im Gehirn, hört Sinfonien und
           das Gezwitscher der Vögel, wer riecht den Duft der Rosen? Die Stimulation
           dazu kommt von den Augen, Ohren und der Nase, sie wandert in Form elek-
           trochemischer Impulse ins Gehirn. In Büchern über Biologie, Physiologie
           und Biochemie kann man viele Details dazu erfahren, wie diese Wahrneh-
           mung im Gehirn erzeugt wird.
               Man wird aber niemals um die wichtigste aller Fragen herumkommen:
           Wer nimmt diese elektrochemischen Nervenimpulse als Bilder, Klänge,
           Gerüche und sensorischen Ereignisse im Gehirn wahr? Es gibt ein Bewusst-

           sein im Gehirn, das dies alles empfängt, ohne selbst die Notwendigkeit eines
           Auges, eines Ohres oder einer Nase zu fühlen. Wem gehört dieses Bewusst-
           sein? Zweifellos ist es nicht das Bewusstsein der Nerven, der Fettschicht oder
           der Neuronen, die das Gehirn zusammenhalten. Das ist der Grund, warum
           darwinistische Materialisten, die glauben, alles würde aus Materie bestehen,
           diese Frage nicht beantworten können.
               Das Bewusstsein ist der Geist, die Seele, den Gott geschaffen hat, der

           weder das Auge braucht, um Bilder zu sehen, noch Ohren, um Klänge wahr-
           zunehmen. Er benötigt nicht einmal ein Gehirn, um zu denken. Jeder, der von
           dieser expliziten und wissenschaftlich belegten Antwort erfährt, sollte über
           den Allmächtigen  Gott  nachdenken, Ihn fürchten und bei Ihm Zuflucht
           suchen, denn Er ist es, Der das gesamte Universum in einer dreidimensiona-
           len, farbigen, schattenhaften und leuchtenden Form in einen stockfinsteren
           Raum von ein paar wenigen Quadratzentimetern zwängt.


               Ein materialistischer Glaube

               Die bisherigen Informationen zeigen uns, dass die Evolutionstheorie in
           keiner  Weise mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen vereinbar ist. Die
           Behauptungen dieser Theorie über die Entstehung des Lebens sind nicht ver-
           einbar mit der  Wissenschaft. Die vermeintlichen evolutionären Mechanis-
           men, die die Evolutionstheorie präsentiert, verfügen über keine evolutionäre
   316   317   318   319   320   321   322   323   324   325   326