Page 355 - C:\Users\gstic\Documents\Flip PDF\Enzyklopädie1\
P. 355
Schweden
Hamiltonstövare
Hamiltonstövare
Typ Braccoid Schwedischer Star
5 53-61 cm
er dreifarbige Hamilton Laufhund ist nicht nur ein
7 49-57 cm
Dverführerischer Begleithund, sondern insgesamt ein
freundlicher, stets ausgeglichener Hund. Mit seiner harmonisch
ausgewogenen, den Eindruck von großer Kraft und Ausdauer © Français/Cogis
vermittelnden Gesamterscheinung, ist er niemals schwer
Pflegebedarf
gebaut. Die Unterschiede im jeweiligen Geschlechtstyp von
Rüde und Hündin sind deutlich ausgeprägt.
-
FCI
6 Mittelgroße Laufhunde KC -
Ursprung in Deutschland, der Schweiz und England
Wussten Sie’s?
Jagdhundrassen sind in Schweden bereits seit dem 16. Jahrhundert bekannt.
Den Namen „Hamiltonstövare“
Die Jagd mit Hunden war bis 1789 ausschließlich das Privileg des Königs- erhielt die Hunderasse im Jahre
hauses und der Oberschicht. Erst gegen Ende des 18. Jahrhunderts wurde 1921 zu Ehren des Mannes, der sie
das Verbot, das die Bauern davon abgehalten hatte, das Land zu bejagen, geschaffen und den Schwedischen
aufgehoben. Und so wurden die Jagdhunde, die vormals nur von den Ad- Kennel Club gegründet hatte: Graf
ligen gehalten worden waren, allgemein bekannt und verbreitet. Als Ur- A.P. Hamilton.
sprung des Hamiltonstövare wird gemeinhin eine Mischung aus
süddeutschen und schweizerischen Laufhunden mit Foxhounds und Har-
riers angesehen.
© Lanceau/Royal Canin Auf der ersten Hundeausstellung in
Schweden im Jahre 1886 wurden
nicht weniger als 189 Laufhunde
ausgestellt, darunter ein Rüde na-
mens „Pang“ und die Hündin
„Stella“, die beide dem Grafen Adolf Patrik Hamilton gehörten. Diese bei-
den werden als die Stammeltern des Hamiltonstövare angesehen oder des
„Schwedischen Laufhundes“, wie diese Hunderasse zunächst genannt
wurde.
Er ist ein lautgebender Spürhund zur Jagd auf Hase und Fuchs, aber kein
© Lanceau/Royal Canin © Lanceau/Royal Canin
Meutehund und wird in Schweden nie bei der Jagd auf Rotwild eingesetzt.
DER HAMILTONSTÖVARE IN
WENIGEN WORTEN
Kopf:Länglicher, leicht gewölbter gut entwickelt, lang und tief mit mäßig Rute, wobei das Loh jede Nuance von
Schädel von mäßiger Breite. Gut ausge- gewölbten Rippen. Er reicht bis zu den einem Goldton bis hin zu sattem, tie-
prägter, jedoch nicht zu betonter Ellenbogen herab. fem Rötlich-braun aufweisen kann. Die
Stopp. Rute:In Höhe der Rückenlinie ange- weiße Farbe bildet eine Blesse auf der
Ohren:Ziemlich hoch angesetzte setzte, gerade oder säbelförmig leicht Oberseite des Fangs und ist an den
Ohren, die in ihrer Länge nach vorn gebogene Rute. unteren und oberen Halsseiten, der
gehalten nicht ganz bis zur Hälfte des Farben:Dreifarbig in folgender Farb- Brust, der Rutenspitze und den unte-
Fangs reichen. verteilung: Die Oberseite des Halses, renTeilen der Läufe mit den Pfoten zu
finden.
Körper:DerWiderrist ist gut ausge- der Rücken, die Seiten des Rumpfes Haar:Harsches, nicht zu kurzes, sehr Foto Seite 333 : © Lanceau/Royal Canin
© Lanceau/Royal Canin Lenden sind muskulös und leicht ge- Lohfarbe findet sich an Kopf, Ohren dicht am Körper anliegendes Haarkleid. F
und die Rutenoberseite sind schwarz.
prägt, der Rücken eben und kräftig. Die
wölbt. Die lange und breite Kruppe
und Läufen sowie an den Halsseiten
und der Unterseite von Rumpf und
fällt geringfügig ab. Der Brustkorb ist
332