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Conseils de navigation
Navigation Advice
Navigationshinweise
Naviguer avec la marée. Le marnage (différence entre le niveau au moment de la basse mer et celui de la haute mer) varie en fonction de la saison. Des chiffres entre 20 et 120 expriment l’importance de cette diffé- rence :
120 95 70 45 20
Going with the tides. The amplitude of a tide (difference between low and high tide) varies according to the sea- son. Figures between 20 and 120 express the extent of that difference:
120 Coefficient for Equinox
95 Coefficient for spring tides
70 Coefficient for average tides
45 Coefficient for neap tides
20 Coefficient for extreme neap tides
The currents generated by the rising tide or the falling tide vary according to these coefficients. The higher the coefficient, the more water is displaced and the stron- ger the current. It can attain between 5.5 km/h and 9.9 km/h during spring tides.
You should also keep in mind that the incoming tide is stronger than the outgoing tide. If you are going down towards the Estuary, you should always calculate your itinerary so as tide navigate with these currents.
Bridges. Bridges are drawn seen from downstream, right bank on your left and left bank on your right. The navigable arches are identified by a green arrow for a boat going upstream and a blue one for boats going downstream.
The available height at usual summer levels is indica- ted on the top right of the drawing.
The stone around the bridge pylons can create turbu- lence. To avoid them, stay well in the middle of the arch as you go through and accelerate slightly to improve steerage.
Pont de Castets et Castillan.
Mit den Gezeiten navigieren. Der Tidenhub (der Unterschied zwischen dem Wasserstand bei Niedrig- wasser und bei Hochwasser) hängt von den Jahreszeiten ab. Die Werte, die zwischen 20 und 120 schwanken, zeigen, wie groß der Unterschied sein kann:
120 Springtide um die Tagundnachtgleiche im Früh- ling und Herbst
95 Springtide
70 Mittlerer Koeffizient 45 Nipptiden
20 Extreme Nipptide
Die durch das auflaufende Wasser (Flut) oder das ablaufende Wasser (Ebbe) entstehenden Strömungen sind je nach Koeffizienten unterschiedlich. Je höher der angekündigte Koeffizient, desto mehr Wasserbewegung und desto stärker die Strömung. Er kann bei Springtide zwischen 5,5 km/h und 9,9 km/h liegen.
Zu beachten ist auch, dass die Strömung bei auflau- fendem Wasser stärker ist als bei ablaufendem. Wenn Sie talwärts in Richtung Gironde fahren, sollten Sie Ihre Fahrt so kalkulieren, dass Sie ständig mit dem ablaufenden Wasser navigieren.
Brücken. Generell sind die Brücken von der Talseite aus gezeichnet, rechtes Ufer auf Ihrer linken Seite und linkes Ufer auf Ihrer rechten Seite. Der grüne Pfeil zeigt den Bogen für die Durchfahrt des Bergfahrers, der blaue den des Talfahrers.
Die Durchfahrtshöhe bei normalem Wasserstand ist oben rechts auf der Zeichnung eingetragen.
Durch die Steinschüttung um die Brückenpfeiler können Verwirbelungen entstehen, denen Sie ausweichen soll- ten: bleiben Sie stets in der Mitte des Brückenbogens und beschleunigen Sie vorsichtig.
Anlegen. Die Flutströmung ist wesentlich stärker als die Ebbströmung. Wenn Sie bei einer Springtide für einige Zeit anlegen wollen, platzieren Sie Ihr Boot mit dem Bug gegen die Flutströmung. Noch wichtiger ist diese Regel, wenn Sie sich im Bereich der Gezeitenwelle (Mascaret) befinden. Wenn Sie angelegt haben, drehen Sie das Ruder im Winkel von 10° in Richtung Fahrwasser und befestigen es gut an beiden Seiten. Die Strömung treibt das Boot zum Ponton.
Die Leinen müssen in gutem Zustand sein und die für das Boot passenden Abmessungen haben. Sie müssen vorn und hinten doppelt genommen werden (siehe Zeich- nung).
Vergessen Sie nicht, mindestens drei Fender zwischen Boot und Ponton zu hängen.
Mitteilungen für die Navigation (Avis à la batellerie).
Bei Veranstaltungen oder Bauarbeiten auf den schiff- baren Wasserstraßen kann es vorkommen, dass die Präfektur zeitweilige Einschränkungen für die Schifffahrt vornimmt. Wenn dies den Grand port de Bordeaux betrifft, erhalten Sie die nötigen Informationen bei der Hafenmeisterei.
Coefficient d’équinoxe
Coefficient de vives eaux Coefficient moyen
Coefficient de mortes eaux Coefficient extrême de mortes eaux
Les courants générés par le flot (marée montante) ou le jusant (marée descendante) varient en fonction de ces coefficients. Plus le coefficient annoncé est élevé, plus le déplacement d’eau sera important et plus le courant sera fort. Il peut atteindre entre 5,5 km/h et 9,9 km/h en période de vives eaux
Il faut aussi noter que la force du courant est plus impor- tant au flot qu’au jusant. Si vous descendez vers l’Estuaire, mieux vaut calculer votre itinéraire pour navi- guer en permance avec ce courant.
Les ponts. En général, les ponts sont dessinés vus de l’aval, rive droite à votre gauche et rive gauche
à votre droite. Les arches marinières sont identifiées par une flèche verte pour les bateaux montants et bleue pour les bateaux avalants. La hauteur libre en retenue normale est indiquée en haut à droite du dessin.
Les enrochements autour des piles de pont peuvent créer des tourbillons. Pour les éviter, restez bien au milieu de l’arche et accélérez légèrement.
Pont de Castillon-la-Bataille D15
5,50
Rive Droite Rive Gauche
PK 35,2
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