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  mittlerer Grösse bauen die Bienen ca. 100‘000 Brut- und Vorratszellen. Dafür benötigen sie 1200 Gramm Wachs. Klingt nach erstaunlich wenig, jedoch sind für 100 Gramm Wachs schlappe 125‘000 Schuppen- plättchen notwendig.
Farbiger Wachs: Erst ist der Wachs nahezu weiss. Später – nachdem die fleissigen Bienen mit ihren Blütenpollen übersäten Beinchen darüber gehastet sind – wird er hellgelb bis dunkelgelb. Durch Pro- polis und Pollenaromastoffe erhält der Wachs seine wohlriechende Duftnote. Ist der Wachs dunkelbraun bis schwarz, sind die Waben alt und durch viel Lar- venkot verschmutzt und müssen vom Imker einge- schmolzen werden.
Inhaltsstoffe: Zwei Drittel des Bienenwachses beste- hen aus Fettsäuren, Alkoholen (Estern), Kohlenwas- serstoffen und freien Säuren sowie geringen Spuren anderer Substanzen. Das andere Drittel besteht aus Melissinsäure, gesättigten Kohlewasserstoffen und Aromastoffen. Die Zusammensetzung dieser Inhalts- stoffe können von Bienenvolk zu Bienenrasse unter- schiedlich sein.
Exakt im Lot: Mit dem Wabenbau wird am Höhlen- dach begonnen und Schicht für Schicht die genau lotrecht hängende Wabe gebaut. Die feinen Sinnes-
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