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Der 42-jährige Großmeister kommt als
Titelverteidiger nach Dortmund. Michael
Adams gewann das vorjährige Sparkassen
Chess-Meeting in souveräner Manier und
verwies den Seriensieger Wladimir Kram-
nik auf den zweiten Platz. Schon als jun-
ger Spieler nahm er an den legendären
20. Schachtagen 1992 in der Westfalen-
halle teil. Seither hat sich der sympathische
Engländer immer in der internationalen
Schachszene behauptet und viele Turnier-
siege gefeiert. Zu seinen größten Erfolgen
gehörten der 1. Platz im spanischen Dos
Hermanas 1999 und der geteilte Sieg beim
1998er Chess-Meeting in Dortmund. 2004
kam Adams bis ins Finale der FIDE-WM in
Michael Adams Tripolis, wo er dem Überraschungssieger
Rustam Kasimdschanow (Usbekistan) erst
England nach hartem Kampf unterlag. Der engli-
geb. am 17. 11. 1971 sche Großmeister ist ein gern gesehener
Gast bei allen Spitzenturnieren der Welt.
Mit einer ELO-Zahl von 2743 rangiert Mi-
chael Adams gegenwärtig auf Platz 17
der Weltrangliste. 1989 wurde er, noch als
17-Jähriger, Internationaler Großmeister
und gewann seine erste britische Meister-
schaft, der weitere nationale Titel folgten.
„Mickey“ wurde in seinem Heimatland
mehrfach zum Schachspieler des Jahres
gekürt. In zahlreichen Turnieren duellier-
te er sich mit der absoluten Weltspitze. In
der Schach-Bundesliga setzt er seit mehr als
zwei Jahrzehnten die Figuren. Seit einiger
Zeit spielt Adams bei der OSG Baden-Baden,
mit der er auch dieses Jahr wieder deut-
scher Mannschafts-Meister wurde. Der bri-
tische Figurenkünstler hat schon bei vielen 13
Gelegenheiten gezeigt, was für ein hervor-
ragender positioneller Spieler er ist. Aber
Adams sucht, wenn sich die Chance bietet,
auch taktische Lösungen auf dem Brett.
Die Zuschauer im Orchesterzentrum sowie
die Schach-Öffentlichkeit sind gespannt,
ob der Turniersenior in Dortmund seinen
Erfolg aus dem Vorjahr wiederholen kann.
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