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Er stammt aus Georgien und lebt seit 1998
in Deutschland. Familie Baramidze wohnte
einige Zeit in Dortmund, wo David wie Ar-
kadij Naiditsch die Schachschule durchlief
und besonders vom Verein in Brackel geför-
dert wurde. Diese Unterstützung trug schon
bald ihre Früchte. Zum Sparkassen Chess- David Baramidze
Meeting 2002 in der Westfalenhalle besieg- Deutschland
te der damals 13-jährige David Baramidze geb. am 27.9. 1988
in einem speziellen Match die serbische
Großmeisterin Alisa Marić mit 4,5:3,5 Punk-
ten. 2003 gewann er das starke Neckar-
Open in Deizisau und wurde 2004 der bis-
her jüngste deutsche Schachgroßmeister.
Die nächsten Erfolge ließen nicht lange auf
sich warten. So belegte David den 2. Platz
bei der U16-WM 2004 sowie den geteilten
3. Rang bei der Einzel-EM 2006 in der Türkei.
Beim FIDE-Weltcup 2007 in Chanty-Mansisk
konnte er in der ersten Runde den engli-
schen Großmeister Nigel Short ausschalten,
scheiterte in der zweiten Runde aber am
Kubaner Leinier Domínguez. Baramidze
spielte in der 1. Schachbundesliga zunächst
für die Solinger SG, wechselte 2006 zum
TSV Bindlach-Aktionär und danach zum
Hamburger SK. Aktuell ist er für den SV
Hockenheim im Einsatz. In der österreichi-
schen 1. Bundesliga spielt David für den SK
Hohenems. Bei der Schacholympiade 2008
in Dresden wurde er für das A-Team des
Deutschen Schachbundes nominiert und er-
zielte 5,0 Punkte aus sieben Partien. Auch
im August 2014 wird David Baramidze bei
der Olympiade im norwegischen Tromsø die
deutsche Nationalmannschaft verstärken.
Bei seinem letzten Auftritt zu den interna-
15 tionalen Schachtagen 2009 in Dortmund
gewann David Baramidze das Sparkas-
sen A-Open im Rathaus. Das diesjährige
Chess-Meeting im Orchesterzentrum NRW
ist seine bisher größte Bewährungspro-
be. Auch wenn David im Kampf gegen
die Supergroßmeister Außenseiter ist, will
er sich so teuer wie möglich verkaufen.
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