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Auch in diesem Jahr, beim 42. Spar-
kassen Chess-Meeting, schaut die
ganze Schachwelt für ein paar Tage
wieder auf Dortmund. Dieser Termin
Grußwort ist aus dem Kalender der Schachbe-
geisterten nicht mehr wegzudenken.
Uwe Samulewicz Jedes Jahr verfolgen zahlreiche Zu-
Vorsitzender des Vorstandes schauer das Geschehen live auf der
der Sparkasse Dortmund Bühne und im Internet. Jahrelang
diente das Schauspielhaus als Austra-
gungsort für dieses wichtige Turnier.
Für die nächsten Jahre gibt es eine
neue Spielstätte: das Orchesterzen-
trum an der Brückstraße, das hoffent-
lich von den Besuchern genauso gut
angenommen wird. Das diesjährige
Motto „Chess is coming home“ rührt
daher, dass früher die Familie Elkan
an gleicher Stelle an der Brückstraße
gewohnt hat. Salomon Elkan war
Initiator und Mitbegründer des Dort-
munder Schachvereins von 1875, dessen
erster Vorsitzender und Ehrenvor-
sitzender er war. Wenn das kein gutes
Omen ist! Unter den acht hochkarä-
tigen Teilnehmern aus allen Teilen der
Welt befinden sich sechs, die bereits
in Dortmund triumphieren konnten.
Das verspricht spannende Partien.
Angeführt wird das Teilnehmerfeld
von dem dreifachen Weltmeister
Wladimir Kramnik, der hier schon zehn
Mal jubeln konnte. Es gab aber in der
Vergangenheit auch schon Überraschun-
gen, wenn es nicht die ganz großen
Namen waren, die sich die Schachkrone
von Dortmund sichern konnten. Wir
9 denken hier nur an Arkadij Naiditsch,
ein Eigengewächs der Dortmunder
Schachschule, der 2005 als 19-Jähriger
überraschend gewann. An dieser
Stelle wünschen wir allen Zuschauern
und Gästen ein schönes und erfolgrei-
ches Turnier und den Spielern starke
Nerven, auch bei hitzigen Partien.
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