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Wenn dieses Jahr in Dortmund einer 42
Jahre währenden Tradition folgend die
erste Figur gezogen wird, wird der am
7.Mai durch die Streichung der öffentli-
chen Leistungssportförderung ausgelöste
Schock noch nicht verdaut sein. Kaum
weniger überraschend war die in dieser
Deutlichkeit unerwartete Hilfestellung
durch den Haushaltsausschuss des Deut-
schen Bundestages in seiner Bereini-
gungssitzung am 5. Juni. Es besteht wieder
Hoffnung, dass die Leistungssportförde-
rung eine Fortsetzung erfahren wird. Aus
den Geschehnissen sind Lehren zu ziehen.
Erstens muss die Darstellung des Turnier-
schachs als Leistungssport in der Öffent-
lichkeit verbessert werden. Zweitens muss
der Schachsport mehr als bisher den Aus-
tausch mit etablierten Sportarten suchen,
Grußwort um einer zukünftigen Ausgrenzung vorzu-
beugen. Es gibt keinen Ort, wo diese
Herbert Bastian Überlegungen auf besseren Boden fallen
Präsident des können als in Dortmund. Das 42. Sparkas-
Deutschen Schachbunds e.V. sen Chess-Meeting wird wie seine Vor-
gänger erstklassigen Leistungssport bieten.
Das garantieren die Sparkasse als zuverlässi-
ger Sponsorpartner und die Weltklasse-
spieler im Teilnehmerfeld. Man darf ge-
spannt sein, wie die Präsentation am neuen
Austragungsort im Vergleich mit seinem
Vorgänger ausfallen wird. Dortmund bie-
tet eine ideale Ausgangsposition für den
Schulternschluss zum „Rasenschach“. Das
Motto „Chess is coming home“ führt auf
die Pioniere Salomon und Benno Elkan, die
am Austragungsort des diesjährigen Tur-
niers gelebt haben und im 19.Jahrhundert
7 wichtige Vereinsgründungen im Schach-
sport und im Fußballsport mitveran-
lasst haben. Der Deutsche Schachbund
ist dankbar für die Kooperation der letz-
ten Jahre, die seinen Spitzenspielern zu-
gute kommt. Gerade in der aktuellen
Situation werden wir die Turniertage mit
größter Aufmerksamkeit verfolgen.
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