Page 339 - Der widerlegte Darwinismus
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Der Unterschied zwischen Wissenschaft und Materialismus


             wöhnlich gestaltete Eigenschaften besitzen, dass sie niemals mit natürli-
             chen Prozessen und Zufällen erklärt werden können. Jedes einzelne
             Beispiel dieser Gestaltung ist Beweis für das Vorhandensein einer
             Intelligenz; wir müssen also daraus schließen, dass auch das Leben durch
             eine Intelligenz gestaltet wurde. Da Intelligenz aber in Materie nicht vor-
             handen ist, muss sie zu einem immateriellen Wissen gehören – einem
             überlegenen Wissen, einer unendlichen Macht, die die gesamte Natur
             regiert... Kurz, das Leben und alle Lebewesen sind erschaffen worden.
             Dies ist kein dogmatischer Glaube wie der Materialismus, sondern das
             Ergebnis wissenschaftlicher Beobachtung und wissenschaftlichen
             Experiments.
                  Diese Erkenntnis muss ein schrecklicher Schock sein für
             Wissenschaftler, die gewohnt waren, an den Materialismus zu glauben
             und darüber hinaus zu glauben, Materialismus sei eine Wissenschaft.
                  Michael Behe, einer der wenigen Wissenschaftler, die sich heutzuta-
             ge gegen die Evolutionstheorie stellen, beschreibt diesen Schock so:
                  Die resultierende Erkenntnis, dass das Leben von einer Intelligenz gestaltet
                  worden ist, ist für uns Menschen des 20. Jahrhunderts, die wir uns an den
                  Gedanken gewöhnt haben, das Leben sei das Ergebnis einfacher
                  Naturgesetze, ein Schock. Doch andere Jahrhunderte haben andere
                  schockierende Wendepunkte erlebt und es gibt keinen Grund anzunehmen,
                  wir würden davon verschont bleiben. 396
                  Die Menschheit hat sich befreit von Dogmen wie denen, die Erde sei
             flach oder sei der Mittelpunkt des Universums. Jetzt befreit sich die
             Menschheit von dem materialistisch-evolutionistischen Dogma, das
             Leben sei "von selbst" entstanden.
                  Die Pflicht eines jeden wirklichen Wissenschaftlers ist es nun, das
             materialistische Dogma ad acta zu legen und den Ursprung des Lebens
             und der Lebewesen mit der Ehrlichkeit und der Objektivität zu untersu-
             chen, die einem wahren Wissenschaftler ansteht. Ein wahrer
             Wissenschaftler muss den "Schock" verarbeiten und sich nicht selbst an
             ausgediente Dogmen des 19. Jahrhunderts binden und unmögliche
             Szenarien verteidigen.




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