Page 302 - Die Wunder des Koran
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beantworten vermag. Aber zunächst sollte man
sich mit der ersten Stufe der sogenannten "Evolution"
beschäftigen: Wie ist diese "Urzelle" ins Dasein gekommen?
Da die Evolutionstheorie die Schöpfung bestreitet und kein
Eingreifen einer übernatürlichen Kraft anerkennt, behauptet sie, diese
"Urzelle" sei ohne eine Konstruktion, einen Plan und eine Ordnung, im
Rahmen der Naturgesetze zufälligerweise entstanden. Das hieße, die
unbelebte Materie habe durch eine Abfolge von Zufällen eine lebendi-
ge Zelle hervorgebracht. Dies ist jedoch eine Behauptung, die den ele-
mentaren Gesetzen der Biologie widerspricht.
Nur Leben bringt Leben hervor
In seinem Buch geht Darwin auf den Ursprung des Lebens nicht
ein. Denn in seiner Zeit war man der Ansicht, dass das Leben ganz ein-
fach strukturiert sei. Seit dem Mittelalter hatte sich die Vorstellung eta-
bliert, Leben könne auf einfachste Weise aus toter Materie entstehen.
Diese Theorie war unter dem Namen "spontane Entstehung" bekannt.
Zur damaligen Zeit war der Glaube weit verbreitet, Frösche entstün-
den aus Schlamm und Insekten aus Nahrungsresten. Um dies zu
beweisen, wurden die kuriosesten Experimente durchgeführt. Man
versuchte zum Beispiel, indem man ein paar Körner Weizen auf einen
schmutzigen Lumpen legte, Mäuse hervorzubringen.
Auch das Auftreten von Würmern im Fleisch, galt als ein Beweis
dafür, dass Leben aus lebloser Materie entstehen kann. Später stellte
man fest, dass die Würmer im Fleisch nicht von selbst entstehen, son-
dern aus Eiern schlüpfen, die von Fliegen gelegt werden, die nur mit
dem bloßen Auge nicht sichtbar sind.
Zu der Zeit, als Darwin die Evolutionstheorie entwickelte, war die
Vorstellung, dass Mikroben aus unbelebter Materie entstehen können,
eine weithin akzeptierte Ansicht.
DIE WUNDER DES QURAN