Page 325 - Aufruf zur Islamischen Union
P. 325

323




                    2) Kein wissenschaftlicher Befund zeigt, dass die von der
                Theorie vorgeschlagenen “evolutionären Mechanismen“ eine
                wie auch immer geartete evolutionäre Kraft hätten.
                    3) Der Fossilienbestand beweist genau das Gegenteil dessen,
                was die Theorie nahe legt.
                    In diesem Abschnitt werden wir diese drei Punkte im
                Allgemeinen untersuchen.



                D Der erste unüberwindliche Schritt: Die Entstehung
                                        des Lebens

                    Die Evolutionstheorie setzt voraus, dass alle lebenden Arten
                sich aus einer einzigen lebenden Zelle entwickelt haben, die vor
                3,8 Milliarden Jahren auf der Erde entstanden sein soll. Wie eine
                einzige Zelle Millionen komplexer lebender Arten generiert ha-
                ben soll, und – falls eine solche Evolution tatsächlich stattgefun-
                den hat – warum man davon keine Spuren im Fossilienbestand
                finden kann, sind Fragen, die die Theorie nicht beantworten
                kann. Doch zuallererst müssen wir fragen: Wie kam es zu der
                “ersten Zelle“?
                    Da die Evolutionstheorie die Schöpfung und jede Art über-
                natürliche Intervention ausschließt, muss sie behaupten, die “er-
                ste Zelle“ sei zufällig im Rahmen der gegebenen Naturgesetze
                aufgetaucht, ohne irgendein Design, einen Plan oder ein anderes
                Arrangement. Der Theorie zufolge muss unbelebte Materie eine

                lebende Zelle produziert haben, als Ergebnis zufälliger
                Ereignisse. Doch diese Behauptung widerspricht dem unerschüt-
                terlichsten Grundsatz der Biologie:
   320   321   322   323   324   325   326   327   328   329   330