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Kapitel 2: Der Königsweg zum Spitzenverkäufer
ffDie Stärken und Schwächen des Reformers
Er braucht ein klares Ziel und kann schwierige Zusammenhän- ge auch unter Zeitdruck bearbeiten. Sein Perfektionsdrang und sein Umsetzungswille dominieren. Er ist ebenfalls ein Denker. Er schließt den Kreis zum Direktor und verfügt wie dieser über einen großen Ehrgeiz und den Willen, immer der Erste zu sein. Der Reformer will Ergebnisse sehen – und die sollen möglichst erstklassig sein. Bei ihm paaren sich Perfektionismus mit Ent- scheidungsstärke und Wettbewerbsdenken. Er kennt seine Ziele und verliert sich nicht im Detail.
Dabei ist er sehr gut organisiert und strukturiert. Er geht ent- schlossen an seine Projekte und ist sehr wettbewerbsorientiert. Er kann schnell und scharfsinnig denken und sich hundertpro- zentig auf das konzentrieren, was er gerade macht.
Sein Anspruch, gleichzeitig perfekt und der Erste am Markt zu sein, gleicht manchmal der Quadratur des Kreises. Es frustriert den Reformer, dass er nicht alles bedenken und im Voraus pla- nen kann. Risiken geht er nicht gerne ein. Der Umgang mit Men- schen ist nicht seine Stärke. Er ist am Erfolg interessiert und stellt die Sache in den Vordergrund.
Der Reformer wird durch Siege und Erfolge motiviert. Wenn es ihm tatsächlich gelingt, ein erstklassiges Produkt als erster auf den Markt zu bringen, ist das die größte Motivation für seine Arbeit.
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