Page 315 - Der widerlegte Darwinismus
P. 315
EVOLUTION UND
THERMODYNAMIK
D er zweite thermodynamische Hauptsatz, eines der Grundgesetze
der Physik, besagt, dass unter normalen Bedingungen alle sich
selbst überlassenen Systeme in direkter Korrelation mit dem
Zeitablauf zur Unordnung tendieren. Alles, ob belebt oder unbelebt, ver-
braucht sich, verdirbt, verrottet, zerfällt und ist im Endzustand zerstört.
Nach diesem physikalischen Grundgesetz steht dieser Endzustand allen
Lebewesen auf die eine oder andere Weise bevor, er ist unausweichlich
und kann nicht vermieden werden.
Es ist etwas, das wir alle schon beobachtet haben. Wenn Sie ein Auto
in die Wüste stellen und es dort lassen, werden Sie kaum erwarten, dass
Sie es in einem besseren Zustand vorfinden, wenn Sie nach Jahren
zurückkommen. Stattdessen würden Sie feststellen, dass die Reifen platt
sind, die Scheiben zerbrochen, das Chassis verrostet, und der Motor
defekt ist. Derselbe unvermeidbare Prozess gilt auch für alle Lebewesen.
Der zweite thermodynamische Hauptsatz definiert diesen natürli-
chen Prozess durch mathematische Gleichungen und Berechnungen.
Dieses berühmte Gesetz der Physik ist auch unter dem Namen
"Entropiegesetz" bekannt. In der Physik ist die Entropie der Maßstab für
den Grad der Unordnung eines Systems. Die Entropie eines Systems
steigt, wenn es aus einem geordneten, organisierten und geplanten Status
in einen unordentlichen, unorganisierten und weniger geplanten Status
übergeht. Je größer die Unordnung eines Systems, umso höher seine
Entropie. Das Entropiegesetz besagt, dass das gesamte Universum unaus-
weichlich auf einen ungeordneten, unorganisierten Zustand hinläuft.
Die Gültigkeit des zweiten thermodynamischen Hauptsatzes bzw.
313