Page 42 - Die Seuche
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Die Schlacht verläuft zu Gunsten Osbarns… Vielleicht sollte ich schnellstmöglich
               einen seiner Kommandanten aufsuchen und ihn überzeugen wir wären auf seiner
               Seite. Sunkelch kratzt sich während dem Denken am Kinn und beobachtet Kregur
               dabei wie er dem Schädel eines entsetzten Elfen wütend mit ungeheurer Kraft an
               einer Wand zermatscht. Der alte Maester blickt gen Himmel und entdeckt einen
               Raben mit rotem Band am Fuß. Die Jomswikinger scheinen ihn auch zu sehen und
               beginnen mit einem Mal die Seite zu wechseln.„Schön, dann eben so“ murmelt
               Sunkelch überrascht. Er ruft seinem Leibwächter, gerade dabei mit den bloßen
               Fäusten zwei Kriegshunde zu prügeln, durch den Lärm der Schlacht zu: „Kregur, ich
               habe mich entschieden, wir kämpfen für die Loyalisten.“


               Sunkelch blickt zufrieden von seiner Mauer auf das Kampfgeschehen und wackelt
               mit den Beinen, als neben ihm ein Rabe landet. Der Vogel krächzt den Maester
               fordernd an und streckt eine seiner Klauen nach vorn, eine kleine Rolle Pergament
               ist daran befestigt. Sunkelch sieht sich den Raben überrascht an und löst die Rolle
               vom Bein des Tiers. Augenblicklich erhebt der Rabe sich mit einem lauten Krächzen
               wieder in den Himmel, Gewitterwolken haben sich am Horizont gebildet, bald
               werden Regen und Donnergrollen kommen. Auf dem Zettel stehen zwei Worte.
               Sunkelch ließt sie und seine Mine verfinstert sich. „Kregur, komm. Wir haben zu
               tun.“




               Fortsetzung folgt..
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