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dem  Abendbrot  studierte  ich  die  Umrech-
                       nungstabelle und notierte mir einige Ideen zur

                       Vereinfachung der Berechnungen bis ich müde
                       wurde. Ich ging zu Bett und schlief sofort ein.

                       „Anton aufstehen“! Das ist nicht Rosinas Stim-
                       me. Das ist die Stimme der Frau. Ich erinnere

                       mich wie sie gesagt hatte „er wird wach…“. In
                       dem  Zimmer  mit  dem  grellen  Licht  und  dem

                       Bett das viel zu hoch war. Scheinbar träume ich
                       immer  noch.  Eine  Fliege  schwirrt  um  meinen
                       Kopf herum und landet auf meiner Stirn. Rennt

                       hin  und  her  krabbelt  dann  weiter  an  meiner
                       Nase entlang. Ich drehe mich um und die Flie-

                       ge  flüchtet.  „Anton!  Es  ist  schon  fast  Mittag
                       und der Physiotherapeut kommt gleich zur ers-
                       ten Behandlung“. Die Fliege ist wieder da, jetzt
                       am  Ohr.  Will  hinein.  Ich  drehe  mich  erneut.

                       Diesmal wartet die Fliege nicht so lang und lan-
                       det sofort wieder dieses Mal unter der Nase,

                       will sie da auch rein? Ich ziehe mir die Decke
                       über den Kopf, will meine Augen nicht öffnen
                       und auch nicht wach werden. Einen Fisio-dings

                       der mich behandelt will ich ebenfalls nicht. Mit
                       der Decke über dem Kopf kann ich nicht mehr




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