Page 73 - Die Unterdrückungspolitik des kommunistischen China in Ostturkestan
P. 73

71








               beiten. Zu dieser Zeit erreichte die Unterdrückung der türkischen Mus-
               lime in Westturkestan seinen Höhepunkt. Er begann seinen Kampf, da er
               die kommunistische Mentalität und Praxis aus erster Hand erfuhr. Wäh-
               rend seiner Zeit in Westturkestan stellte er Kontakte zu Personen her, die
               die Unabhängigkeit von Ostturkestan unterstützten (er aber musste seine
               Aktivität im Geheimen ausführen).
                   Alptekin bemühte sich ganz besonders, die Menschen vor dem
               Kommunismus zu beschützen. Er stellte sogar Kontakte innerhalb der
               chinesischen Regierung her, im Glauben, dass er dadurch noch effektiver
               gegen den Kommunismus arbeiten könne. Er repräsentierte sein Land im
               Chinesischen Parlament zwischen 1936 und 1945. Als die Kommunisten
               zuerst Beijing eroberten und dann in Richtung Ostturkestan marschier-
               ten, war Alptekin gezwungen, sein Land zu verlassen. Im Jahre 1954 ließ
               er sich in Istanbul nieder und begann von dort zu arbeiten. Er reist in
               viele Länder um der Welt über die Leiden in Ostturkestan zu berichten,
               er organisierte Konferenzen, nahm an Kommissionen teil und sprach an
               Universitäten.
                   Muhammad Emin Bugra’s Name ging mit seinem ausführlichen
               Werk Dogu Turkistan Tarihi (Die Geschichte von Ostturkestan) in die Ge-
               schichte des Kampfes von Ostturkestan ein. Er diente persönlich im Jahre
               1931 in der Unabhängigkeitsbewegung und war bei der Befreiung der
               Städte Hotan und Yarkent von der chinesischen Beatzung behilflich. Er
               diente als Minister in dem Ostturkestanischen Staat der 1944 gegründet
               wurde und sucht in Indien kurz vor der chinesischen Invasion um Asyl
               an. Von dort zog er in die Türkei und setzte den Kampf von dort fort.
                   Der mit Ehre entlohnte lebenslange Kampf dieser Patrioten wird bis
               heute fortgesetzt. Auf dem internationalen Parkett sind gegenwärtig ca.
               20 Vereinigungen und Organisationen zu Gunsten Ostturkestans tätig.
               Alle arbeiten unter dem Schirm des East Turkestan National Council
               (ETNC) zusammen und bemühen sich darum, dass die Stimme der Men-
               schen in Ostturkestan von der Außenwelt gehört wird.








                                                   n
                                                    a
                                                  d
                                               (
                                                A
                                                     n
                                                          t
                                                           a
                                                            r

                                                       O
                                                         k
                                     u
                                      n

                                 H Harun Yahya (Adnan Oktar) )
                                   a
                                    r
                                            y
                                             a

                                        Y
                                          a
                                           h
   68   69   70   71   72   73   74   75   76   77   78