Page 178 - Es war einmal der Darwinismus
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1. Australopithecinen (Jede Form der Gattung Australopithecus)
2. Homo habilis
3. Homo erectus
4. Homo sapiens
Die Evolutionisten nennen den sogenannten ersten gemeinsamen Vorfahren des Menschen und Affen “Australopi-
thecus”, was soviel wie “südafrikanischer Affe” bedeutet. Australopithecus, welches nichts anderes als eine vorzeitliche,
nun ausgestorbene Affengattung war, hatte verschiedene Arten. Einige davon waren stark gebaut, andere hatten einen
kleinen und schlanken Körperbau.
Die nächste Stufe der menschlichen Evolution wird von den Evolutionisten als “homo”, d.h. “Mensch” klassifiziert.
Entsprechend der evolutionistischen Behauptung sind die Lebewesen der Homo-Serie höher entwickelt, als Australopi-
thecus, und nicht sehr unterschiedlich vom heutigen Menschen. Der neuzeitliche Mensch, d.h. Homo sapiens hat sich an-
geblich im letzten Stadium der Evolution dieser Spezies herausgebildet.
Fossilien wie der “Java Mensch”, der “Peking Mensch” und “Lucy”, die hin und wieder in den Medien erwähnt
werden, und in Publikationen und Lehrbüchern der Evolutionisten zu finden sind, gehören der einen oder anderen der
vier oben aufgeführten Spezien an. Diese Spezien sollen sich angeblich auch weiter in Unterarten verzweigen.
Einige der Übergangsform-Kandidaten der Vergangenheit, wie etwa Ramapithecus, mussten vom Stammbaum der
imaginären menschlichen Evolution gestrichen werden, nachdem es sich herausstellte, dass sie gewöhnliche Affen wa-
ren. 70
Indem die Evolutionisten die Evolutionskette in dieser Weise als “Australopithecine > Homo habilis > Homo erectus >
Homo sapiens” auslegen, besagen sie damit, dass jede dieser Spezien der Vorläufer der darauf folgenden war. Die neues-
ten Entdeckungen einiger Paläoanthropologen haben jedoch enthüllt, dass Australopithecine, Homo habilis und Homo
erectus in verschiedenen Teilen der Welt zur gleichen Zeit existierten. Überdies hat ein bestimmter Teil der als Homo erec-
tus eingegliederten Menschen bis in sehr neuzeitliche Epochen gelebt. Die Zeitschrift Science berichtete in einem Artikel
unter der Überschrift “Letzter Homo erectus von Java: Möglicher Zeitgenosse des Homo sapiens in Südostasien”, dass Ho-
mo erectus Fossilien, die auf Java gefunden worden waren, ein Durchschnittsalter von 27 ± 2 bis 53.3 ± 4 Tausend Jahre
haben, und dass sich damit die Möglichkeit erhebe, dass sich H. erectus zeitmäßig mit anatomisch modernen Menschen
(H. sapiens) in Südostasien überlagert habe. 71
Überdies lebten Homo sapiens neanderthalensis und Homo sapiens sapiens (der moderne Mensch) im selben geographi-
schen Gebiet nebeneinander. Diese Situation macht die Behauptung, dass einer des anderen Nachkommen war offen-
sichtlich zunichte.
Ein einziger Kieferknochen als Funke der Inspiration
Das erste entdeckte Ramapithecus-Fossil: Ein
fehlender, aus zwei Teilen (rechts) zusammenge-
setzter Kiefer. Die Evolutionisten maßten sich an,
den Ramapithecus mitsamt Familie in der Umge-
bung in der er lebte, darzustellen, wobei sie sich
lediglich auf diese Kieferknochen stützten. Als
man erkannte, dass diese Kreatur – deren jedes
Detail, von ihrer Familie bis zu ihrer Umwelt in der
sie lebte, auf der Basis eines Kieferknochens
dargestellt worden war – in Wahrheit ein ordinä-
rer Affe war, wurde Ramapithecus heimlich und
leise wieder aus dem imaginären Familienstamm-
baum entfernt. (David Pilbeam, "Humans Lose an
Early Ancestor," Science, April 1982, S. 6-7.)
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