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gehen. Er werde mir einen Ausweis für den
Rest der Reise ausstellen um eventuellen Zwi-
schenfällen vorzubeugen. Weil der Verdächti-
ge Gewaltverbrecher noch flüchtig wäre dürfe
er mir keine Einzelheiten zu diesem Vorfall er-
zählen. Sehr geehrter Herr Hauptmann, sagte
ich, mindestens fünf Tage ist meine Ankunft in
Breslau überfällig. Herr Lange wird meinem
Onkel geschrieben haben und dieser sich um
mich sorgen, wie stellen sie sich das vor? Das
hätte sich bereits erledigt, antwortete er, vor
ihm läge ein Brief von Herrn Potke aus Moh-
rungen in dem ihre Angaben bestätigt werden.
Herr Lange in Breslau ist ebenfalls unterrichtet.
Damit sie sich zurechtmachen und Abstand ge-
winnen können bekommen sie von uns eine
komfortablere Unterkunft als die Bisherige,
Bad und Abendessen inclusive. Der Büttel wird
sie dort hinführen.
Auf so etwas wie Breslau war ich nicht vorbe-
reitet. Ich wusste schon dass es eine große
Stadt war, aber Wissen und Erleben sind unter-
schiedliche Dinge. Bei Hundsfeld ging es erst
einmal über die alte Oder. Im ihrem Bogen la-
gen weite Felder und entlang der Chaussee die
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