Page 304 - Der widerlegte Darwinismus
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DER WIDERLEGTE DARWINISMUS


                 Faszinierender noch ist, dass die Innenseiten der quadratischen
            Röhren sich wie Spiegel verhalten, die das einfallende Licht reflektieren.
            Das reflektierte Licht wird ohne Unschärfe auf die Retina projiziert. Die
            Augenröhren sind exakt im richtigen Winkel angeordnet, so dass sie alles
            Licht auf denselben Punkt fokussieren.
                 Die außergewöhnliche Natur des Designs dieses Systems ist wohl
            unbestreitbar.
                 Michael Land, Wissenschaftler an der Universität von Sussex in
            England, war der erste, der die Augenanatomie des Hummers detailliert
            untersuchte. Er betonte, sie habe ein höchst überraschendes Design. 357
                 Das Hummerauge bereitet der Evolutionstheorie große Probleme. Es
            veranschaulicht beispielhaft das Konzept der irreduziblen Komplexität.
            Wenn nur ein Element, sei es die quadratische Augenfacette, die spie-
            gelnde Innenseite der Röhren oder die Retinaschicht weggenommen wür-
            de, würde das Auge nicht mehr funktionieren. Ergo kann nicht weiterhin
            behauptet werden, das Auge habe sich Schritt für Schritt entwickelt. Es ist
            wissenschaftlich nicht gerechtfertigt, zu argumentieren, ein solch perfek-
            tes Design sei zufällig entstanden. Das Hummerauge wurde als ein wun-
            derbares System erschaffen. Man kann weitere Eigenschaften des
            Hummerauges finden, die die Feststellungen der Evolutionisten widerle-
            gen. Interessant wird es, wenn man sich Kreaturen mit ähnlicher Augen-
            anatomie anschaut. Das reflektierende Auge des Hummers findet sich
            nur bei einer einzigen Gruppe der Krebse, den so genannten Langkör-
            perdekapoden. Dazu gehören Hummer, Garnelen und Krabben.
                 Die anderen Tiere aus der Klasse der Krebse sind mit dem Typ des
            lichtbrechenden Auges ausgestattet, das nach völlig anderen Prinzipien
            arbeitet. Bei ihnen besteht das Auge aus hunderten von Facetten, die eben-
            falls einer Bienenwabe ähneln. Doch diese Facetten sind nicht quadratisch,
            sondern rechteckig oder rund, und sie reflektieren das Licht nicht, sondern
            kleine Linsen brechen das Licht und lenken es auf die Retina.
                 Die Mehrheit der Krustentiere lebt mit dem lichtbrechenden Auge.
            Folgt man evolutionistischen Annahmen, so müssen sich alle Tiere der
            Klasse der Krebse aus demselben Vorfahren entwickelt haben. Darum
            behaupten Evolutionisten, das refraktierende Auge entwickelte sich aus
            einem reflektierenden Auge, das unter den Krebsen viel weiter verbreitet
            und wesentlich einfacher aufgebaut ist.


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