Page 354 - Der widerlegte Darwinismus
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DER WIDERLEGTE DARWINISMUS


            Wellenlängen in Farben umwandelt, ist wieder unser Gehirn.  In der
            "Außenwelt" gibt es keine Farbe. Weder sind der  Apfel rot und der
            Himmel blau, noch sind die Bäume grün. Sie besitzen diese Farben nur
            deshalb, weil wir sie so wahrnehmen. Die "Außenwelt" ist vollständig
            abhängig von demjenigen, der sie wahrnimmt.
                 So verursacht zum Beispiel eine kleine Störung in der Retina des
            Auges die Farbenblindheit. Einige Menschen nehmen die Farbe blau als
            grün, einige die rote Farbe als blau wahr, und einige nehmen die Farben
            als unterschiedliche Töne der Farbe "grau" wahr. An dieser Stelle ist es
            nicht mehr wichtig, ob die Objekte draußen farbig sind oder nicht.
                 Der berühmte Denker Berkeley betont diese Tatsache mit folgenden
            Worten:
                 Anfangs wurde angenommen, dass die Farben, die Gerüche usw. tatsäch-
                 lich bestehen; später aber wurden solche Meinungen abgelehnt, und es wur-
                 de gesehen, dass diese nur durch unsere Sinne existieren. 402
                 Zusammengefasst kann man sagen: Wir sehen die Objekte nicht des-
            wegen farbig, weil sie farbig sind oder draußen eine materielle Existenz
            haben, denn alle Eigenschaften, die wir diesen Objekten zuschreiben,
            befinden sich nicht in der äußeren Welt, sondern in uns.
                 Aber was bleibt dann übrig von der "äußeren Welt"?


                 Muss Die Aussenwelt Existieren?

                 Bis jetzt haben wir ständig von einer äußeren Welt und auch von
            einer Welt der Wahrnehmungen, die wir sehen und die in unserem
            Gehirn entsteht, gesprochen. Aber wir können die "äußere Welt" niemals
            erreichen. Wie können wir dann wissen, ob diese Welt wirklich existiert
            oder nicht?
                 Wir können es nicht wissen. Da jedes Objekt nur eine Summe von
            Wahrnehmungen ist, und da die Wahrnehmungen nur im Verstand beste-
            hen, ist die einzige Welt, die existiert, die Welt der Wahrnehmungen. Die
            einzige Welt, die wir erkennen, ist die Welt, die in unserem Verstand ent-
            worfen, gefärbt und vertont wird. Die einzige Welt, deren Existenz wir
            sicher sein können, ist diese Welt.
                 Wir können nie beweisen, dass die Wahrnehmungen, die wir uns in
            unserem Gehirn ansehen, materielle "Gegenstücke" haben. Es ist durch-


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