Page 639 - Atlas der Schöpfung 2
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Harun Yahya


























































                           Parabronchiale Röhren, die den Luftstrom in der Vogellunge in die richtige Richtung lenken.
                           Jede dieser Luftröhren hat nur 0,5 Millimeter Durchmesser.


                 Es gibt nichts an Fossilien, das beweisen würde, dass sich Vogelfedern aus Reptilienschuppen entwi-
             ckelt hätten. Im Gegenteil, Federn tauchen plötzlich im Fossilienbestand auf, wie Professor Brush bemerkt,
             als ein einzigartiges Charakteristikum der Vögel.       91
                 Nebenbei bemerkt, bisher wurde kein epidermes Gewebe entdeckt, dass ein Ausgangspunkt für

             Vogelfedern hätte sein können.     92
                 Schon viele Fossilien sind bereits Gegenstand von Spekulationen über gefiederte Dinosaurier gewesen,
             doch genaue Untersuchungen erwiesen jedes Mal das Gegenteil. Der prominente Ornithologe Alan
             Feduccia schreibt folgendes in seinem Artikel "Warum den Sauriern die Federn fehlten":

                 Federn sind einzigartig für Vögel und es gibt keine bekannten Übergangsformen zwischen
                 Reptilienschuppen und Federn. Ungeachtet der Spekulationen über die Natur der gestreckten Schuppen bei

                 Formen wie Longisquama... dass diese federähnliche Strukturen seien, gibt es einfach keinen vorzeigbaren
                 Beweis, dass sie es tatsächlich sind.   93



                 Die Zeichen der Schöpfung in Federn

                 Andererseits haben Vogelfedern eine so komplexe Struktur, dass dieses Phänomen niemals durch evolu-
             tionäre Prozesse erklärt werden kann. Wie wir alle wissen, gibt es einen Federkiel, der das Zentrum der
             Feder bildet. Von ihm gehen Federäste aus, die mit Widerhaken versehen sind. Diese Widerhaken verschie-

             dener Länge und Stärke geben dem Vogel seine aerodynamische Natur. Doch noch interessanter ist, dass an
             jedem Federkiel Tausende noch kleinere Federzweige sitzen, die ebenfalls mit Widerhaken ausgestattet sind,
             durch die sie miteinander verbunden sind, ganz so wie die Haken eines Reißverschlusses.
                 Eine einzige Kranichfeder hat etwa 650 Haken an jeder Seite des Federkiels. Diese wiederum sind mit
             390 kleineren Haken untereinander verbunden. Die Verbindung der Haken funktioniert wie die Zähne eines

             Reißverschlusses.




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