Page 655 - Atlas der Schöpfung 2
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Harun Yahya















                                                                                                  Das älteste bekannte
                                                                                                  Fledermaus-Fossil, gefunden
                                                                                                  in Wyoming/USA. Obwohl 50
                                                                                                  Millionen Jahre alt, ist
                                                                                                  keinerlei Unterschied
                                                                                                  zwischen dem Fossil und
                                                                                                  heute lebenden Fledermäusen
                                                                                                  zu erkennen.

                 Man kann unmöglich so blind sein, nicht zu sehen, dass das Sonarsystem der Fledermaus die Theorie
             der graduellen Evolution durch zufällige Mutationen vollständig ad absurdum führt. Es handelt sich um

             eine extrem komplexe Struktur, die unmöglich mit Zufallsmutationen erklärt werden kann. Damit das
             System überhaupt funktionieren kann, müssen alle seine Komponenten als Ganzes perfekt zusammenarbei-
             ten. Es ist absurd zu glauben, ein so hoch integriertes System könne zufällig entstanden sein. Es zeigt näm-
             lich im Gegenteil, dass es makellos erschaffen wurde.
                 Tatsächlich bestätigt auch der Fossilienbestand, dass Fledermäuse plötzlich auftauchten und zwar schon

             mit den heutigen komplexen anatomischen Strukturen. In ihrem Buch Bats: A Natural History (Fledermäuse:
             eine Naturgeschichte), offenbaren die evolutionistischen Paläontologen John E. Hill und James D. Smith
             diese Tatsache in Form des folgenden Eingeständnisses:

                 Der Fossilienbestand der Fledermäuse reicht zurück bis ins frühe Eozän ...und ist dokumentiert worden ...auf
                 fünf Kontinenten ...alle Fledermaus-Fossilien waren ganz klar voll entwickelte Fledermäuse, und so wer-
                 fen sie denn nur wenig Licht auf ihre Abstammung von ihren am Boden lebenden Vorfahren.               129

                 Der evolutionistische Paläontologe L. R. Godfrey sagt zum selben Thema folgendes:

                 Es gibt einige bemerkenswert gut erhaltene Fledermaus-Fossilien aus dem frühen Tertiär wie Icaronycteris
                 index, doch Icaronycteris sagt uns nichts über die Evolution des Fluges der Fledermäuse, weil er eine perfekt
                 fliegende Fledermaus war.    130

                 Der evolutionistische Wissenschaftler Jeff Hecht gibt dasselbe Problem in einem Artikel im New Scientist
             von 1998 zu:

                 Die Herkunft der Fledermäuse ist ein Puzzle gewesen. Selbst die ältesten Fledermausfossilien von vor über
                 50 Millionen Jahren haben Flügel, die denen der modernen Fledermäuse fast genau ähneln.             131

                 Kurz, die komplexen biologischen Systeme der Fledermäuse können nicht durch Evolution entstanden
             sein, und der Fossilienbestand zeigt, dass dies auch nicht geschehen ist. Die ersten Fledermäuse der Welt waren
             genau dieselben wie die von heute. Fledermäuse sind immer Fledermäuse gewesen und nie etwas anderes.



                 Die Herkunft der Meeressäuger

                 Wale und Delphine gehören zur Ordnung der Meeressäuger, der Cetacea. Sie werden als Säugetiere
             klassifiziert, weil sie wie an Land lebende Säugetiere lebend gebärend sind und ihre Jungen säugen, Lungen

             zum Atmen haben und Warmblüter sind. Für Evolutionisten war die Herkunft der Meeressäuger eines der
             schwierigsten Probleme, dass sie zu erklären hatten. In vielen evolutionistischen Quellen wird behauptet,
             die Vorfahren der Meeressäuger seien vom Land ins Meer gegangen und hätten sich über einen extrem lan-
             gen Zeitraum hinweg in Meeressäuger verwandelt. Demnach sind die Meeressäuger dem entgegengesetz-
             ten Weg des Übergangs aus dem Wasser an Land gefolgt und haben einen zweiten Evolutionsprozess

             durchlaufen, indem sie ins Wasser zurückgekehrt sind. Dieser Theorie fehlt der paläontologische Beweis
             und sie widerspricht sich selbst. So haben Evolutionisten denn auch lange Zeit darüber geschwiegen.
                 In den 90er Jahren jedoch brach neue Begeisterung bei den Evolutionisten aus, glaubten sie doch, die
             Herkunft der Meeressäuger durch neue Fossilienfunde aus den 1980ern wie dem Pakicetus und Ambulocetus er-
             klären zu können. Diese ausgestorbenen, nachweislich vierbeinigen Landsäugetiere sollten angeblich die


                                                                                                                          Adnan Oktar    653
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