Page 657 - Atlas der Schöpfung 2
P. 657
Harun Yahya
Entstellende Rekonstruktionen des National Geographic
Paläontologen glauben, Pakicetus sei ein
vierbeiniges Säugetier gewesen. Die
Skelettstruktur (oben), publiziert im Magazin
Nature (Band 412, 20. September 2001), zeigt
dies deutlich. Die Rekonstruktion des
Pakicetus (mitte) von Carl Buell, die darauf
basiert, ist demnach realistisch.
National Geographic zog es jedoch vor, ein
Bild eines schwimmenden Pakicetus (unten)
zu zeigen, um das Tier als "laufenden Wal"
darstellen zu können und bei den Lesern diese
Vorstellung zu erzwingen. Die Widersprüche
in dem Bild sind offensichtlich: Das Tier
Die "Rekonstruktion" des Pakicetus
wurde "schwimmend" dargestellt. Seine
im National Geographic
Hinterbeine strecken sich rückwärts und sol-
len so den Eindruck von
Flossen vermitteln.
Wenn Sie genau hinsehen, bemerken Sie beiden Manipulationen, die das an Land lebende Ambulocetus in
einen Wal verwandeln:
- Die Hinterbeine des Tieres sind nicht mit Pfoten zum Laufen dargestellt, sondern als Flossen, die als
Schwimmhilfe dienen. Doch Leslie Carroll, der die Beinknochen untersuchte, sagt, das Tier habe sich kraft-
voll an Land bewegen können. 134
- Um einen flipper-ähnlichen Eindruck hervorzurufen, wurden den Vorderpfoten Schwimmhäute hinzu-
gefügt. Doch es ist nicht möglich, aus der Begutachtung von Ambulocetus-Fossilen solche Schlüsse zu zie-
hen. Im Fossilienbestand findet man kein weiches Gewebe wie dieses. Deswegen sind Rekonstruktionen,
die auf anderen Merkmalen als die des Skelettes basieren, immer spekulativ. Das bietet den Evolutionisten
einen sehr großen Spielraum, in dem sie ihre Propagandawerkzeuge einsetzen können.
Mit dieser Art Manipulation, wie sie in der Zeichnung des Ambulocetus vorgenommen wurden, kann man
die Darstellung jedes Tieres beliebig verfälschen. Man könnte sogar ein Affenskelett zeichnen, ihm ein paar
Flossen am Rücken und Schwimmhäute zwischen den Fingern verpassen und es dann als „Primatenvorfahr
der Wale“ präsentieren.
Die Irreführung im Zusammenhang mit dem Ambulocetus-Fossil wird auf der Zeichnung unten deutlich,
veröffentlicht in derselben Ausgabe des National Geographic:
Bei dem Bild des Skeletts konnte das National Geographic nicht verfahren wie bei dem Bild der
Rekonstruktion, die so hingebogen worden war, dass sie einem Wal ähnelte. Wie an dem Skelett deutlich zu
sehen ist, ist die Anatomie der Beinknochen des Tieres für eine Fortbewegung an Land ausgelegt. Es gibt keine
Spur der imaginären Schwimmhäute.
Adnan Oktar 655