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Vorteil gegenüber normalen Tieren haben müssen, die nächsten Generationen hätten durch einen riesigen
Zufall an genau der gleichen Stelle im genetischen Code dieselben Mutationen durchmachen müssen, all das
hätte über viele Generationen so weiterlaufen müssen und zwar zufallsgesteuert und mit völlig fehlerlosen
Ergebnissen.
Wenn die Autoren des National Geographic dies tatsächlich glauben, dann werden sie auch jemandem
glauben, der sagt: „Meine Familie liebt es, zu fliegen. Mein Sohn mutierte und entwickelte so etwas Ähnliches
wie Vogelfedern unter seinen Armen. Mein Enkel wird auf dieselbe Weise mutieren und die Zahl der Federn
wird zunehmen. Dies wird über viele Generationen andauern und später werden meine Nachkommen Flügel
haben und fliegen können." Beide Vorstellungen sind gleichermaßen lächerlich.
Wie wir zu Beginn erwähnt haben, pflegen Evolutionisten den Aberglauben, dass die Bedürfnisse der
Lebewesen von einer magischen Naturkraft erfüllt werden. Der Natur Bewusstsein zuzuschreiben, ein Glaube,
auf den man in animistischen Kulturen trifft, taucht interessanterweise im 21. Jahrhundert unter dem Mantel
der Wissenschaft wieder auf.
Doch wie der bekannte französische Biologe Paul Pierre Grassé, einer der schärfsten Kritiker des
Darwinismus einst klarmachte: „Es gibt kein Gesetz gegen Tagträumereien, aber die Wissenschaft sollte sich
ihnen nicht hingeben.“ 139
Ein anderes Szenarium, das die Evolutionisten anderen aufzuzwingen versuchen, ohne lange darüber zu
diskutieren, befasst sich mit der Haut der fraglichen Tiere. Man ist sich allgemein darüber einig, dass Pakicetus
und Ambulocetus, die als Landtiere gelten, ein Fell gehabt haben wie andere Säugetiere auch. In
Rekonstruktionen werden denn auch beide mit dickem Fell dargestellt. Gehen wir aber zu späteren, tatsächlich
im Wasser lebenden Säugetieren, ist das Fell verschwunden. Die evolutionistische Erklärung dafür ist nicht an-
ders, als die Szenarien vom Typ Lamarck, die wir oben gesehen haben.
Die Wahrheit aber ist, dass alle fraglichen Tiere in der angemessensten Weise für ihren Lebensraum er-
schaffen wurden. Es ist irrational, zu versuchen, dies durch Mutation oder gefällige Lamarcksche Geschichten
erklären zu wollen. Wie alle Eigenschaften des Lebens manifestieren die perfekten Systeme dieser Kreaturen
die Tatsache, dass sie von Gott erschaffen wurden.
Meeressäuger widersetzen sich den Evolutionsszenarien,
in die sie hinein gezwängt werden sollen. Daraus ergibt
sich die Schlussfolgerung, dass unterschiedliche
Lebensformen in der Vergangenheit unabhängig vonei-
nander auftauchten. Das ist der wissenschaftliche Beweis
der Tatsache, dass alles Leben erschaffen wurde.
660 Atlas der Schöpfung
(Band 2)