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KuLinariscH unterWeGs



















       Christines ganzer Stolz: ihr
       prächtig-bunter Lachshahn



            in eigener bauernhof! das
            war schon immer der traum
       evon Christine seibold, und
       er erfüllte sich mit einem Umzug
       von schwäbisch Hall in den hohen
       Norden. die ersten tiere brachte
       sie in ihrem auto bereits mit nach
       Henstedt: einige Wyandotten-
       hühner – kurz zuvor von einem
       erkrankten Nachbarn übernom-
       men. die legten buchstäblich den
       grundstock für Christines geflügel-
       arche-Noah, ihren Hof, auf dem
       heute rassen scharren, nach denen
       sonst oft kein Hahn mehr kräht.
            anz anders Christine: sie
            verliebte sich in einen selte-
       gnen lachshahn, der wieder-
       um gefallen an ihren  Hühnern fand.
       „mittlerweile fühlen sich ca. 50 Hüh-
       ner und enten bei uns wohl“, so die
       43-Jährige. das freut auch Nach-
       barn und Freunde – sie schätzen die
       eier des Federviehs (s. seite 53).
                                                     Christines kleine Geflügelfarm


       Ihren Namen
       verdanken die                                   Alles andere als
       Lachshühner
       ihrer Gefieder-
       farbe. Typisch                                     von der Stange
       ist die buschige
       Halskrause
                                                           Seit zwölf Jahren widmet sich die gebürtige
                                                         Schwäbin alten und seltenen Geflügelrassen.
                                                               Wir haben sie auf ihrem Hof in Henstedt
                                                                                       bei Bremen besucht
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